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Fotoalbum

Deutschland 2010

Deutschlandurlaub vom 1. bis zum 23. April 2010. Der Aufenthalt wurde durch den isländischen Vulkan um einige Tage verlängert. Wir waren in Oldenburg, Bad Zwischenahn, Hamburg, Laboe, Kiel, Lübeck, München, Walsrode, Bremerhaven und Groningen in den Niederlanden.

2010 April 1 2 3 5 6 7 8 9 10 13 15 16 17 18 20 22

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Alle

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Maschinentelegraf.
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Maschinentelegraf.
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Kraftstoffverbrauchsbehälter. Inhalt je 610 Liter.
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Elektromaschinenraum.
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Im Elektromaschinenraum.
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Im Elektromaschinenraum.
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E-Maschinen

Von den beiden E-Maschinen (Fahrmotoren) ist nur noch eine gegenüber dem Ausgang vorhanden. Diese Maschinen wurden von der Firma Siemens aufgrund der Erfahrungen mit großen Bahnmotoren unter dem Kennwort Hertha (Vorname der Sekretärin des Direktors) neu entwickelt.

Es handelt sich dabei um eine 10-polige, fremderregte Nebenschlußmaschine mit Hilfsreihenschluß, Wendepol- und Kompensationswicklung, die als sognenannte Doppelmaschine (2 Läufer auf einer Welle) ausgeführt. Das Gewicht je Maschine beträgt 10330 kg. Auf jedem Fahrmotor sind 2 Lüfter angebracht, die mit Luftkühlern in der Bilge in Verbindung stehen und für die Abführung der entstandenen Wärme sorgen.

Auf dem Prüfstand erreichten die Fahrmotoren bei 360 V Spannung und 5500 Ampere Stromaufnahme für 1 Stunde 1840 kW Leistung.

Die Untersetzung der Fahrmotoren-Drehzahl erfolgte über ein großes Zahnradgetriebe, das unter den Fahrständen eingebaut ist.

Für die Schleichfahrt sind noch zwei sogenannte Schleichmotoren vorhanden, die über einen mehrfachen Keilriemenantrieb mit je einer Welle verbunden waren. (Zu sehen auf der rechten Seite der Ausgangstreppe).

Diese E-Motoren wurden ebenfalls von der Firma Siemens entwickelt. Es sind 8-polige fremderregte Nebenschlußmotoren, die mit 120 V oder 360 V gespeist werden können. Bei 360 V und einer Stromaufnahme von 256 Ampere erreichen sie eine Leistung von 83 kW.
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Im Elektromaschinenraum.
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Elektromotor.
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Elektromotor.
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Der Anlasser für die Ersatz-Kühlwasserpumpe.
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Heckraum

Bevor sie als Besucher das Boot verlassen, können Sie noch den Heckraum besichtigen. Rechts neben dem Schott befindet sich eine Tiefenlenzpumpe, links das achtere WC (nur 2 WC für 58 Mann!). Dahinter sehen sie die sogenannte Bold-Schleuse, ein kleines Ausstoßrohr für pyrotechnische Signalkörper und Tarn- oder Täuschungsmittel. Auf der rechten Seite sind zwei große Luftflaschen untergebracht. Im Heck sehen Sie die Notrudereinrichtung für das Seitenruder und hintere Tiefenruder. Der runde in der Mitte befindliche Einstiegsschacht ist die Kampfschwimmerschleuse. Durch diese Schleuse konnte Einsätze von Kampfschwimmern durchgeführt werden.
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Anzeige des Drucks für die Ersatzkühlwasserpumpe.
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Heckraum.
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Kampfschwimmerschleuse

Durch diese Schleusenkammer konnten Kampfschwimmer bis 20 m Wassertiefe aus dem U-Boot aussteigen. Dabei stiegen sie von unten in die Kammer ein, die anschließend verschlossen und geflutet wurde. Nach erfolgtem Druckausgleich konnten die Kampfschwimmer das U-Boot über den Ausstieg im Bootsrumpf verlassen und auf demselben Weg zurückkommen. In der Schleuse befanden sich auch eine Wechselsprechanlage, wodurch eine Verständigung zwischen dem Bordpersonal und den Kampfschwimmern möglich war.
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Die Kampfschwimmerschleuse.
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